Erinnerungen, Verbundenheit und ein Stück Luftfahrtgeschichte
Um 16 Uhr wurde die feierliche Veranstaltung zur Aufständerung der CH-53 durch das Museumssextett unter der Leitung von Museumsleiter Dieter Bals musikalisch eröffnet. Zahlreiche geladene Gäste und Wegbegleiter waren zusammengekommen, um diesen besonderen Moment gemeinsam zu feiern.
Generalmajor a. D. Dipl.-Ing. (Univ.) Reinhard Wolski begrüßte die Anwesenden und hieß sie herzlich willkommen. Anschließend übergab er das Wort an den Präsidenten des Hubschrauberzentrum e. V., Dr. Klaus Przemeck. In seiner Ansprache richtete Dr. Przemeck zunächst seinen Dank an all diejenigen, die die Aufständerung der CH-53 ermöglicht und das Projekt in den vergangenen Monaten unterstützt hatten.
Dabei wurde schnell deutlich, dass es sich bei der CH-53 mit der Kennung 84+11, welche zu ihrem 40-Jährigen Jubiläum mit einer schwarz-rot-gold Sonderlackierung versehen wurde, für viele der Anwesenden nicht um irgendeinen Hubschrauber handelt. Mit der Maschine verbinden sich persönliche Erlebnisse, langjährige Wegbegleiter und zahlreiche Erinnerungen. Eine ganz besondere Verbindung hat Museumsleiter Dieter Bals zu der CH-53: Als Bordtechnischer Offizier war er 22 Jahre lang für genau diese Maschine verantwortlich. Auch unter den weiteren Gästen fanden sich zahlreiche ehemalige Besatzungsmitglieder, Soldaten und Wegbegleiter, die ihre eigenen Geschichten und Erinnerungen mit der 84+11 verbinden.
Ein weiterer Dank von Dr. Przemeck galt dem Bürgermeister der Stadt Bückeburg, Axel Wohlgemuth sowie dem Bauamt und anderen Institutionen. Durch seine Unterstützung und die entsprechenden Genehmigungen konnten sowohl die Aufständerung der CH-53 als auch der spektakuläre Transport der Maschine durch die Bückeburger Innenstadt realisiert werden.
Besonders bewegend wurde es bei der Ansprache von Oberstabsfeldwebel Dieter Salwik. Er erinnerte an den verstorbenen Oberstleutnant a. D. Thomas Mallwitz (ehemaliger Vorsitzende des Hubschrauberzentrum e.V.) und berichtete von gemeinsamen Besuchen und Gesprächen. Bereits zu Lebzeiten hatten die beiden darüber gesprochen, die CH-53 eines Tages in das Hubschraubermuseum zu bringen. Dass dieser Gedanke nun Wirklichkeit geworden ist, verlieh seinen Erinnerungen eine ganz besondere persönliche Bedeutung.
Den Abschluss der offiziellen Ansprachen bildete die Rede des Kommandeurs des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums (IHTC), Oberst Nikolai. Gleich zu Beginn schlug er mit einem Zitat aus dem bekannten Kinderbuch „Karlsson vom Dach“ eine ungewöhnliche, aber passende Brücke zur CH-53. Er stellte die besondere Bedeutung der Maschine und ihre verbindende Wirkung in den Mittelpunkt. Die CH-53 steht nicht nur für eine lange Geschichte innerhalb der Bundeswehr, sondern verbindet bis heute Menschen, die mit ihr gearbeitet, sie geflogen oder auf andere Weise begleitet haben.
Mit den abschließenden Worten des Vorsitzenden, Generalmajor a. D. Dipl.-Ing. (Univ.) Reinhard Wolski, ging der offizielle Teil der Veranstaltung zu Ende. Er wünschte allen Gästen einen schönen und geselligen Abend. Anschließend sorgte das Museumssextett für die musikalische Begleitung, während das Schnittchenbuffet und die Getränke eröffnet wurden.
In entspannter Atmosphäre nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch, erzählten persönliche Geschichten und ließen gemeinsame Erinnerungen an die CH-53 Revue passieren. So wurde die Veranstaltung nicht nur zu einer Würdigung eines besonderen Luftfahrzeugs, sondern auch zu einem Abend, an dem die Menschen, die die Aufständerung ermöglichten und diejenigen, die ganz persönliche Geschichten rund um die 84+11 erlebten, im Mittelpunkt standen.

